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Arabisch

Romane aus Afrika und von Autoren, die auf Arabisch schreiben

Bücher aus Afrika: Abdellah Taia

Abdellah Taïa: Der Tag des Königs

Abdellah Taïa hat sich 2006 als erster marokkanischer Autor geoutet. Vier Jahre später veröffentlicht er im Exil die Geschichte der Jungen Omar und Khalid. Sie ist emotional so gelungen wie die über Amir und Hassan in Drachenläufer.

Die Geschichte spielt an drei Tagen im Juni 1987. Marokko ist seit dreißig Jahren unabhängig von Frankreich und wird von König Hassan II. regiert. Der 14-jährige Erzähler Omar ist begeistert vom König und wäre am liebsten am Hof des Königs als Spaßmacher angestellt. Nachts hat er immer wieder denselben Traum: Er trifft den König. Später kehrt genau diese Chance, den König zu treffen, zurück … aber nicht für Omar. Das ist die Stelle im Roman, in der er seine Gefühle komplett sortiert und Nägel mit Köpfen macht. Abdellah Taïa trifft genau die richtigen Worte und schenkt sie einem 14-Jährigen.

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Ägypten Roman Karnak-Café

Nagib Machfus: Karnak-Café

Ein kurzer Roman aus Ägypten von etwa 100 Seiten, mit dem man sich trotzdem übernommen fühlt. „Karnak-Café“ gehört zu einem umfangreichen Mosaik aus über 40 Romanen, 300 Kurzgeschichten und Novellen eines der bedeutendsten Autoren Ägyptens: Nagib Machfus.

Das Karnak-Café ist ein stilvoll eingerichtetes, gemütliches Café im Herzen Kairos, das mehr einem Wohnzimmer gleicht als einem Café. Hier trifft sich regelmäßig eine bunt gemischte Gruppe, die über Gott und die Welt redet. Politisch sind fast alle für die Revolution des Präsidenten Nassers, aber kritisch gegenüber seinen Unterdrückungen.

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