Zum Inhalt springen

Tansania

Romane und Bücher aus Afrika über Tansania in Ostafrika

Abdulrazak Gurnah Das verlorene Paradies

Abdulrazak Gurnah: Das verlorene Paradies

Plötzlich Nobelpreisträger: Abdulrazak Gurnah war für viele eine Überraschung und auch in Deutschland wartete man auf die Neuauflage. Die Geschichte um den Jungen Yusuf führt kreuz und quer durchs koloniale Tansania, doch das Paradies ist längst verloren. 

Vor seinem Nobelpreis sagte mir Abdulrazak Gurnah (auch) nichts. Ich habe auch nicht damit gerechnet, dass der Literaturnobelpreis 2021 nach Afrika geht. Falls doch, dann eventuell an Ngũgĩ wa Thiong’o aus Kenia, weil er schon seit einem Jahrzehnt als nächster Kandidat gehandelt wird, dachte ich. Jetzt bekam ihn jedoch erst Abdulrazak Gurnah „für sein kompromissloses und mitfühlendes Durchdringen der Auswirkungen des Kolonialismus und des Schicksals des Flüchtlings in der Kluft zwischen Kulturen und Kontinenten.“

Weiterlesen »Abdulrazak Gurnah: Das verlorene Paradies
Roman Tansania

Aniceti Kitereza: Die Kinder der Regenmacher

Die Familiensaga „Die Kinder der Regenmacher“ von 1981 gilt als größter Erfolg des Autors Aniceti Kitereza aus Tansania. Der Roman erzählt den Alltag und die Kultur der Menschen auf der Insel Ukerewe im Victoriasee vor der Kolonialisierung.

Man sagt, dass man ein Buch weglegen soll, wenn es nicht so spannend ist. Die Geschichte des Romans hat mich erst nicht sonderlich in ihren Bann gezogen, aber ich habe das Buch dennoch nicht weggelegt. Denn der afrikanische Hintergrund und die Erzählung aus vorkolonialer Zeit haben mich gepackt.

Weiterlesen »Aniceti Kitereza: Die Kinder der Regenmacher
Cookie Consent mit Real Cookie Banner