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Satire

Romane und Bücher aus Afrika in der Kategorie Satire

Romane aus Afrika: Soyinka

Soyinka: Neuer Roman nach 48 Jahren

Nach fast 50 Jahren veröffentlichte Wole Soyinka, der erste afrikanische Nobelpreisträger für Literatur, im Oktober seinen dritten und neuen Roman: “Chronicles From the Land of the Happiest People On Earth” gilt als brillant, aber schwer zu lesen. 

2021 war ein sehr erfolgreiches Jahr für afrikanische Schriftsteller. Abdulrazak Gurnah aus Tansania erhielt den Literaturnobelpreis, David Diop aus dem Senegal den Internationalen Booker Prize, Mohamed Mbougar Sarr (ebenfalls aus dem Senegal) den französischen Prix Goncourt und Damon Galgut aus Südafrika den Booker Prize. Außerdem erhielt Tsitsi Dangarembga aus Simbabwe den Friedenspreis des deutschen Buchhandels.

Zusätzlich sorgt der neue Roman von dem ersten afrikanischen Literaturnobelpreis (1986) für Aufruhr. Sein Roman “Chronicles from the Land of the Happiest People On Earth” gilt als brillant, aber schwer zu lesen. Und das merkt man auch. Als der Roman Ende Oktober im englischen Original erschien, hatte ich ihn mir vorbestellt und dann schon im Briefkasten. Mein Englisch ist eigentlich nicht so schlecht, aber in den Roman bin ich leider kaum reingekommen.

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Verschlungenes Leben

Sony Labou Tansi: Verschlungenes Leben

„Verschlungenes Leben“ ist eine Satire moderner afrikanischer Diktaturen von Sony Labou Tansi aus der Republik Kongo. Das Original erschien 1979 in Paris. Im Mai 2020 nennt Radio France Tansi einen der innovativsten Autoren der zeitgenössischen afrikanischen Literatur.

Wir sind in dem imaginären afrikanischen Land Katamalanasien und werden von einer grotesken Diktatur unter dem Regime des Führers der Vorsehung regiert. Die Satire beginnt mit einem absurd brutalen Gemetzel des Rebellenführers Martial und ist sehr bildhaft, blutig und bizarr erzählt. Der Führer wirft Martial die Schuld an 20 Bürgerkriegen vor. Zudem habe das Volk ihn Seite an Seite mit dem „Hippie von Nazareth“ gesehen, rechtfertigt sich der Führer.

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