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Biografie

Biografische Romane und Bücher aus Afrika und von afrikanischen Autoren und Autorinnen

Niger Mano Dayak

Mano Dayak: Geboren mit Sand in den Augen

Einer der schönsten Romane, die ich seit langem gelesen habe! Mano Dayak aus Niger war Tuareg und erzählt von seinem Aufwachsen in der Wüste, seiner Reise durch die Ténéré und wie er zum Friedensaktivist seines Volkes wurde.

Mano wurde 1950 zwischen dem Jahr der Trockenheit und dem der Heuschreckenplage geboren. Er wächst in Tidène am Rand des Aïr-Gebirges (bis zu 2022 m hoch) mitten in der Wüste Ténéré auf. Die ersten sechs Jahre seines Lebens läuft er wie alle anderen Kinder, die in der Ténéré aufwachsen, nackt herum. Der Körper und die Haut müssen sich an stechende Temperaturen von 35° bis 48° im Juni und -5° bis 25° im Januar gewöhnen.

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Lesotho Roman Chaka

Thomas Mofolo: Chaka Zulu

„Chaka Zulu“ von Thomas Mofolo aus dem heutigen Lesotho gilt als erster Roman in einer afrikanischen Sprache. Chaka ist eine Legende, die das Volk der Zulu im südlichen Afrika zu einem der gefährlichsten Völker in Afrika machte.

Bei afrikanischen Autoren wird oft mit erwähnt, in welcher Sprache sie die Romane verfassen. Ngũgĩ wa Thiong’o aus Kenia publiziert zum Beispiel seit 1978 bewusst in seiner Muttersprache Kikuyu, denn Dekolonialisierung müsse auch im Geiste stattfinden. Wenn die Jugend in Afrika nur Englisch und Französisch lese, erwecke es den Eindruck, Wissen komme aus Europa. Ngũgĩ will über die Sprache das Selbstbewusstsein und mit Übersetzungen in andere afrikanische Sprachen den Zusammenhalt in Afrika stärken.

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Ein Afrikaner in Grönland

Tété-Michel Kpomassie: Ein Afrikaner in Grönland

Tété-Michel Kpomassie verließ Togo 1957 als 16-Jähriger. In “Ein Afrikaner in Grönland” durchqueren wir mit ihm Westafrika von Togo bis Dakar, reisen über Marseille und Bonn nach Kopenhagen und gelangen schließlich an die lang ersehnte Westküste Grönlands.

"Nicht auf die Reise kommt es an, sondern auf den Reisenden."
Sprichwort

Im Vorwort schreibt der Arktisforscher Jean Malaurie, Kpomassie habe als einer der ersten Afrikaner mit dunkler Hautfarbe den eisigen Boden Grönlands betreten. Seine Ankunft war eine Sensation für die Inuit, die sogar im Radio verkündet wurde. Später nahm die BBC Kpomassie auf in die Reihe Witness History, in dessen Episode er selbst von seinen Erlebnissen spricht. Im Roman „Ein Afrikaner in Grönland“ erzählt er, was einen 16-Jährigen Togolesen dazu bringt, alleine die Reise bis zum Nordpol anzutreten. Der Roman wurde 1981 in Paris veröffentlicht.

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